Gerne beraten wir Sie auch am Telefon
035955 - 71 79 10
Anfrage




Was ist die Summe aus 3 und 7?

Accounting

Die Einnahmen aus den Kartenzahlungen werden zunächst auf ein zentrales Konto eingezogen und im Anschluss überwiesen.

 

Ihre Vorteile

  • dieses Verfahren funktioniert mit jedem Konto
  • Sie benötigen kein Geschäftskonto
  • Sie benötigen keine DTA-Vereinbarung
  • je Kassenschnitt berechnet Ihnen Ihre Bank max. eine Postengebühr für die eingehende Überweisung
  • diese Option kann jederzeit dazugebucht werden

ABER: Bis das Geld auf Ihrem Konto ist, vergehen ca. 4-5 Banktage.

DTA-Vereinbarung zur Abwicklung von Zahlungs-Transaktionen

Zur Abwicklung der Zahlungs-Transaktionen im schnellen Direct-Clearing-Verfahren benötigen Sie eine DTA-Vereinbarung. Ihre Bank schaltet Ihr Konto damit für die elektronische Lastschrift-Abwicklung frei.

 

Die Freischaltung erfolgt entweder für alle Verfahren, also electronic cash, ELV und OLV oder u.U. auch nur für electronic cash-Zahlungen.

electronic cash

Bezahlen mit der ec-Karte und Eingabe der PIN (persönliche Geheimnummer): Durch eine online-Verbindung erfolgt die Prüfung auf dem Kundenkonto. Der autorisierte Betrag wird von der Kreditwirtschaft 7 Tage garantiert. In dieser Zeit muss der Umsatz per Kassenschnitt eingereicht werden. Das Kreditgewerbe erhebt eine "Autorisierungsgebühr" in Höhe von 0,3% des Umsatzes (mindestens 0,08€).

 

Im Jahr 2008 wurde das EC-Verfahren mit der TA 7.0 auf den internationalen EMV Standard umgestellt. Dieser Umstrukturierung folgt die neue Bezeichnung girocard.

EC chip

Bezahlen mit der ec-Karte und PIN-Eingabe im offline-Verfahren.

Neben der PIN ist auf dem Chip der Verfügungsrahmen gespeichert, der dem Karteninhaber von seinem Kreditinstitut individuell zur Verfügung gestellt wird (bspw. 500,- €, Betrag variiert zwischen den Banken). Das Überschreiten des Verfügungsrahmens führt zu einer automatischen online-Verbindung über ein Rechenzentrum der Banken oder Sparkassen zur Autorisierungsstelle; es erfolgt die garantierte Bezahlung via electronic cash. Gleichzeitig wird der Verfügungsrahmen und der Zeitrahmen für eine späteste online-Verbindung aktualisiert. Der Händler muss im Besitz eines Terminals mit Chipkartenleser und einer speziellen Software sein.

ELV - Elektronisches Lastschriftverfahren

Das elektronische Lastschriftverfahren erfolgt im offline-Verfahren. Erst beim nächsten Kassenschnitt werden die im Terminal gespeicherten Umsätze online an ein Rechenzentrum übermittelt. Der Käufer bestätigt den Kauf und sein Einverständnis zum Lastschrifteinzug per Unterschrift. Das Kreditgewerbe leistet keine garantierte Zahlung.

 

Der Händler hat keine Zahlungsgarantie. Es fallen keine Autorisierungsgebühren des Kreditgewerbes an.

EMV - Chip statt Magnetstreifen

In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre wurden in mehreren Ländern Europas Debitkarten mit Mikrochip ausgestattet, um Kartentransaktionen nicht mehr über den technisch überholten Magnetstreifen abwickeln zu müssen. Diese Chips waren alle proprietär und auf die Bedürfnisse der jeweiligen Länder ausgerichtet. Der Mangel, nicht grenzüberschreitend eingesetzt werden zu können, wurde rasch erkannt und durch den EMV-Standard behoben. Europay, MasterCard und VISA als größte Zahlungskarten-Organisationen entwickelten gemeinsam den nach ihnen benannten EMV-Standard.

 

EMV ist der international gültige Sicherheitsstandard für Kredit- und Debit-Kartenzahlungen mittels Chipkartentechnologie, der von den internationalen Zahlungssystemen Europay, MasterCard und VISA entwickelt wurde. EMV macht den Zahlungsverkehr mit Debit- und Kreditkarten an POS-Terminals und Geldautomaten noch sicherer. Der Chip erlaubt es, die Daten auf der Karte mittels kryptographischer Verschlüsselungsverfahren vor fremdem Zugriff zu schützen.

 

Die wesentlichsten Vorteile der Chiptechnologie und damit auch Gründe für den Ersatz des Magnetstreifens durch den Chip sind:

  • Der Chip kann im Gegensatz zum Magnetstreifen mittels technischer Verfahren wirksam gegen eine Duplizierung oder Veränderung geschützt werden. Der Chip kann eine Verschlüsselung ausführen, ohne dass ein verwendeter geheimer Schlüsselwert ausgelesen werden könnte. Ein Dieb, der eine Chipkarte gestohlen hat, kann diese nur verwenden, falls er die PIN kennt.
  • Beim Einsatz von Chipkarten kann die Erkennung der Kartenechtheit (Card Authentication) und die Prüfung der PIN (Cardholder Verification) stattfinden, auch ohne dass eine Online-Verbindung besteht.
  • Im Gegensatz zum Magnetstreifen, der als rein passiver Datenspeicher fungiert, ist ein Chip ein Miniaturcomputer mit einer Rechenleistung, vergleichbar einem PC aus den 1980er Jahren, mit geschützten Datenbereichen und Anwendung kryptographischer Verfahren. Dadurch sind auch Zusatzfunktionen wie eine Elektronische Geldbörse und Stammkundenprogramme möglich. Die Spezifizierung dieser Zusatzanwendungen ist jedoch nicht Teil von EMV, da sich EMV auf Zahlungs-Applikationen beschränkt.

 

Haftungsumkehr

EMV soll den steigenden Missbrauch von Kreditkarten verhindern. Seit dem 01.01.2005 haftet der „Acquirer“ (die vertragsunternehmensabrechnende Bank) bzw. der „Issuer“ (die kartenausgebende Bank), die terminalseitig bzw. kartenseitig EMV nicht unterstützt. Die Acquirer haben das Risiko an die Vertragsunternehmen also an Sie als Händler weitergegeben. Der Händler haftet für Kartenmissbrauch wenn er Zahlungen von Karten mit Chip nicht mit dem Chipkartenleser, sondern mit dem Magnetstreifenleser durchführt.

 

Alle von uns mit TA7.0 Software ausgestatteten Terminals können EMV-Transaktionen durchführen. Damit sind unsere Kunden vor entsprechenden Rückbelastungen geschützt.

girocard

Mit girocard bietet die deutsche Kreditwirtschaft einen neutralen Rahmen für die beiden nationalen Debitkarten-Zahlungssysteme electronic cash am Point of Sale und dem Deutschen Geldautomaten-System. Girocard wurde 2007 von der deutschen Kreditwirtschaft eingeführt um insbesondere die internationale Akzeptanz deutscher Debitkarten im Zuge der Entwicklung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (SEPA) zu stärken. Aus electronic cash wurde demzufolge girocard.

 

Mit girocard soll im europäischem Raum der sichere und bequeme Einsatz von Debitkarten mit Hilfe der PIN garanitert werden. Für die Autorisierung erhebt die deutsche Kreditwirtschaft Gebühren in Höhe von 0,3% des getätigten Umsatzes mindestens jedoch 8ct.

Hybridkartenleser

Mit dem Hybridkartenleser können Chip und Magnetstreifen einer Karte in einem Bedienvorgang ausgelesen werden. Ein Umstecken der Karte, damit Magnetstreifen statt Chips gelesen werden können, entfällt. So wird das bargeldlose Bezahlen für Kassenpersonal und Kunden schneller und einfacher.

 

Die Gefahr einer Haftungsumkehr beim Missbrauch von Kredit- und Debitkarten mit Chip besteht mit diesem Leser nicht.

 

In unserem Sortiment ist das Thales Artema Hybrid mit einem Hybridkartenleser ausgestattet.